Be like the cool kids.

„Kann ich… Kann ich in euerm Verein mitmachen?“ – „Nein, verpiss‘ dich!“ {aus: Das Leben des Brian}

Der 13. Januar. Die 13 kommt nach der 12. An der 12 ist „12von12“. Ich weiß also, dass ich heute wieder jede Menge Zugriffe und Besucher haben werde. Ich gucke in meinen Kalender: welchen Beitrag hast du geplant? Ach den. Ok. Doch dann: ne. Echt nicht. Ich hab keinen Bock.

Bloggen ist meine Leidenschaft. Und Seelenhygiene. Und ich bräuchte keine Follower um für mich selbst zufrieden mit dem zu sein, was ich hier so vom Stapel lasse. Ich weiß, dass das hier „mein Ding“ is‘ und ich verbringe viele Stunden pro Woche damit, meine Beiträge zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber ich hab eine Flaute. So richtig keinen Bock mehr.
Ich hab jetzt wirklich keinen Bock mehr, eine Idee zu haben und sie dann einen Tag später zu verwerfen, weil irgendwer das schon gemacht hat. Nicht so gut wie ich vielleicht, aber das ist egal. Der hat soundso viele Follower, wenn du das schreibst, sieht’s aus, als hättest du geklaut. Ich hab keinen Bock mehr, Beiträge in schlechtem Design in der Onlineversion des Blogs zu lesen, ich hab überhaupt keine Lust einen Blog zu lesen, der auf dem Handy oder Tablet scheiße aussieht, ich hab keinen Bock mehr auf Rechtschreibfehler und Autokorrektur, die nachlässig NICHT zurück korrigiert wurde, weil es schnell gehen muss und es die Leser ja eh nicht interessiert.

Wirklich. Ohne Witz. Interessiert es euch nicht?
Oute ich mich als Grammatik-Nazi, wenn ich sage, dass mich Blogs mit verschachteltem oder langweiligem Satzbau abschrecken? Bin ich penibel, wenn ich bei einer bestimmten Anzahl an Rechtschreibfehlern versucht bin, eine Mail zu schicken, und Korrekturlesen anzubieten? Ist es denn so egal, Hauptsache jede Woche ein Gewinnspiel?
Nee. Tut mir leid.

Sprache ist mein Instrument, mein Werkzeug. Und jeder gute Koch schärft sein Messer vor der Arbeit, schmeckt sein Gericht ab bevor es an den Tisch geht, garniert den Tellerrand. Kein Musiker nimmt „irgendeine Gitarre die da gerade so rumsteht“. Jeder Goldschmied poliert sein Werk, bevor es seine Hände verlässt. Also wirklich – wieso ist es denn dann eben KEIN Unterschied, ob die Beiträge gut recherchiert, die Sätze mit Bedacht gewählt, die Wörter klangvoll, die Texte frei von Fehlern sind? Kriegt man seine Follower, Fans und Freunde also tatsächlich nur über Gewinnspiele und Verlosungen? Scheinbar ja.

Tja. Was soll ich euch sagen? Eher lösche ich den Follow-Button und das Jetpack-Plugin, das mir Informationen über Besucher, Seitenaufrufe, beliebteste Beiträge und Suchbegriffe gibt, als ein Gewinnspiel zu machen, hinter dessen Sache ich nicht stehe und mir eine Geschichte auszudenken, wieso das jetzt genau zu mir und meinem Wort passt. So weit bin ich noch nicht, aber ich weiß, dass es geht.
Dass man jemand sein kann, auf dessen Wort Menschen sich verlassen. Dessen Beiträge einen Unterschied machen. Die helfen und Horizonte erweitern können. Ich bin eine Blogleserin, ihr könnt auf meiner Blogrolle die Blogs und Seiten finden, die genau das in mir ausgelöst haben. Und ich habe bisher an keinem einzigen Gewinnspiel in meinem Leben teilgenommen.

Also wieso triggert mich das denn jetzt so?
In Bloggerhausen hängen halt nur die Cool Guys ab. Genauso wie auf Twitter. Da kannste dich in jede Unterhaltung einmischen – wenn du nicht cool bist, biste nicht cool. Ich bezweifle, dass die Mamablog-Riesen hier mal einen Blick auf meine Texte geworfen haben und finden, dass es wert wäre, weiterzulesen. Größere Reichweite, neue Leser, neue Follower – bleiben also aus. Ich schreibe weiter für meine kleine Stammleserschaft, die hier ist, weil sie lesen wollen was ich schreibe und für euch Leute bin ich sehr dankbar!

Ich bekomme Feedback. Ehrliches, liebenswürdiges Feedback. In den Kommentaren, per Mail und sogar von Freunden und Bekannten im engeren Kreis. Aber macht mich das mal zu „einer von den großen“?
Nö.

Ich bin ein Mensch mit hohen Idealen und ich strenge mich an und liefere ab und ja – es foppt mich ungemein, dass das keine Sau „fördert“. Ich mein, wär‘ ich cool – dann schon. Oder vielleicht sogar, wenn ich was verlosen würde. Ich könnte ja auch mal testen, die Autokorrektur meinen Text schreiben zu lassen. Moment, ich muss erst ans Handy, am Laptop laufe ich noch Gefahr, alles richtig zu schreiben…

„Die beiden anderen Ländern der Erde ist ein sehr guter Zustand des Tages ist das ein bisschen zu spät und fuhr ich nach Hause zu kommen.“
Das nenne ich Effizienz: einen 26-Wort-Satz geschrieben und nicht einmal das Hirn eingeschaltet.

Jetzt noch schnell Keywords einfügen:
GEWINNSPIEL
VERLOSUNG
ZU GEWINNEN
KOSTENFREI
UMSONST
ALL YOU CAN EAT

Zack. 30 neue Follower. So einfach kann es sein. Und so schön. Fast wie Fernsehen, dafür braucht man auch kein Gehirn. Aber wartet mal. Wieso schaue ich denn kein fern, sondern blogge?

Und ich erinnere mich. Ich schreibe, weil ich nämlich jede verdammte Woche seit fast zwei Jahren in Krabbelgruppen, auf Spielplätzen und in irgendwelchen anderen Orten, an denen man nun mal Mütter und Kinder trifft, auf Frauen treffe, die die Gesellschaft so richtig schön verunsichert hat. Die nicht stillen. Die nicht tragen. Die das Kind ins eigene Bett stopfen. Mit Licht aus, Schnuller rein. Die mit 17 Wochen mit Beikost anfangen. Klar, mit Fleisch, wegen Eisen und so. Die noch nie was von gesunder Ernährung gehört haben und denen der Arzt mit so verantwortungsvollen Sachen kommt wie Unterversorgung und Perzentilen. Die eine neue Gesellschaft brauchen, die faktisch GERADE EINE NEUE GESELLSCHAFT groß ziehen!
Und ich, ich hab noch Träume, ich dummer Öko-Hippie.
Vorstellungen einer Welt, in der Kinder kleine Menschen sind und nicht Wesen, die möglichst gut funktionieren, um zu arbeiten und meine Rente zu sichern. Welch ein Hohn. Rente.
Die Bedürfnisse erfüllt bekommen, deren Werte, Moral, Gefühle mehr wert sind als die Eins in Mathe.
Die Meinungen und einen freien Willen haben.
Die selbst die Veränderung sind.
Ich habe Bilder im Kopf von einer Welt, in der meine veganen Kinder nicht belächelt werden für ihren Gerechtigkeitssinn und Ihr Verständnis für einen würdevollen Umgang mit anderen Lebewesen und unserer Umwelt, für Ihre Ethik. In der ihre moralischen Grundsätze mehr zählen als ihr Hunger oder Kleidunsstil.
Ich denke an einen Ort, an dem Worte und Inhalt viel mehr bedeuten, als einen persönlichen Vorteil aus irgendwas zu ziehen.

Ich meine, was macht ihr hier? Hand auf’s Herz. Meine „Ich bin’s nur“-Seite wird im Schnitt 30-50 Mal am Tag geklickt. Mich würde mal interessieren, was dann passiert. Verdreht ihr die Augen und haut wieder ab, weil ich naiver Hippie keine Ahnung habe von der Welt da draußen? Oder wie die Cool Guys auf Twitter sagen würden: vom „RL“ (= Real Life, für alle die auch nicht so cool sind wie ich).
Oder wollt ihr was lesen von Bindungsorientierung und Bedürfnisorientierung, von einer Familie, in der Beziehung vor Erziehung steht, in der ich jeden Tag von meinen Kindern lerne wie die Welt funktioniert?
Worum geht’s euch? Lest ihr Blogs für den Mehrwert oder auf’m Klo? Ok. Das schließt sich nicht aus. Aber letztendlich will ich sagen: es gibt gute Blogs mit ordentlich Content. Mit Menschen, die über ein Leben mit Kindern schreiben, über vegane Ernährung oder sogar beides schreiben, über ein Leben, das UNS ALLEN eine bessere Gesellschaft bescheren kann. Eines Tages. Was ist jetzt wichtiger – der nächste Kinderwagen- oder Kinderbuch- oder Nachtlicht-Test und das nächste Gewinnspiel? Falls ja: schön, dass ihr hier wart. Macht’s gut und danke für den Fisch.

Ja. Auch ich hatte vor, aus dem Ding hier was Großes zu machen. Aber anderen Beispielen folgend. Ich bin zum Beispiel großer Susanne Mierau – Fan. Großer Graslutscher – Fan. Klar, Frau Mierau verlost hin und wieder was, aber die darf das auch. An Content macht der Frau nämlich keiner was vor. Und ja. Sowas ist „Vorbild“. Man sieht nämlich worum es geht, auch beim Graslutscher. Um Meinung. Um Themen. Um uns.

Ich hab kein Dipl.-irgendwas vorm Namen und das werd‘ ich auch nie haben. Aber muss ich jetzt ’ne Qualifikation vorweisen um mitreden zu dürfen? Muss ich Pädagogik studieren um Kinder zu kriegen, oder Veterinärmedizin um Haustiere zu haben oder Ernährungsphysiologie um Veganer sein zu dürfen? Und dann auch darüber schreiben zu dürfen?

Dann plädiere ich aber auch für ein Literatur- und / oder Germanistikstudium für jeden Blogger. Die Rechtschreibfehler empfinde ich nämlich als persönliche Beleidigung des Lesers. Aber was mische ich mich ein. Wenn’s hier nix zu gewinnen gibt, liest doch eh keiner die ü1000 Wörter. Und andere Blogger? Ne. Bin ja kein cooler Typ.


 

 

EDIT

Nach konstruktivem Austausch und einer kurzen Blogpause, gab es eine Woche später mein Fazit und eine Zusammenfassung dessen, was ich für mich gelernt habe: „Content is King“

 

 

 

34 comments

  1. Hi Kathrin,
    ich habe alle Wörter gelesen. 😉
    Ich gebe dir in vielen Punkten Recht, aber über „die Großen“ zu schreiben und alle über einen Kamm zu scheren, finde ich nicht gut. Es gibt viele „Große“ (allein die Diskussion: wer ist denn groß?), die das ordentlich machen. Neben Susanne zählt dazu z. B. auch Berlinmittemom oder Gewünschtetes Wunschkind.
    Klar, es gibt überall schwarze Schafe, aber ganz ehrlich? Dann lese ich die werbebeladenen klickgeilen Bloggerinnen eben nicht mehr. Entabonniert in den Social Networks: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Damit geht es mir besser, als dass ich mich ständig über sie aufrege, das tat ich viel.

    Finde ich gut: dein Blog, dein Refugium, deine Worte. Mach dein Ding und beachte die anderen nicht (außer die Vorbilder). 🙂
    Schade, dass das mit den Keywords heutzutage nicht mehr so funktioniert. 😉

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Hi Sarah,
      Danke für deinen Besuch und dein Feedback.
      Ok. Ich geb mal zu, dass ich einen schlechten Tag hab 😉 Und die Blogger da so mehr mit reingerutscht sind. Du hast natürlich Recht. Und eigentlich handhabe ich es für gewöhnlich auch so. Es sind auch eher die Leser, von denen ich mich echt frage, was die sich auf den Seiten tummeln, wenn die doch nur da sind um was abzustauben. Aber da muss ich vielleicht auch einfach weglesen. In das Thema „gewinnen wollen und sich dann noch beschweren, dass der Blogger / die Bloggerin damit Geld verdient“ zum Beispiel, bin ich absichtlich nicht auch noch zu tief eingetaucht, dann hätte ich noch mehr Puls gehabt. Ich weiß, dass es sie gibt, die treuen Blogleser. Ich hab sogar ein paar hier 😉 Aber die anderen ärgern mich an solchen Tagen irgendwie doppelt….
      Und klar. Alle über einen Kamm, das ist immer so ’ne Sache. Ich hab deswegen eigentlich auch absichtlich nur zwei Beispiele genommen aus unterschiedlichen Sparten und bewusst richtige „Riesen“.
      Liebe Grüße,
      Kathrin

      1. Oh ja, verstehe ich: die obskuren Abstauber. Vielleicht hilft es dir schon, nun darüber geschrieben zu haben. 🙂

  2. Liebe Kathrin,
    Ich hasse Gewinnspiele und diesen ganzen Blödsinn. Ich meide genau aus diesen von dir aufgezählten Gründen diese Blogs.
    Es tut mir sehr leid, dass du mit deinen Blog zurzeit noch nicht so viele Leser erreichst. Verlier bitte nicht deine Motivation, ich finde deinen Blog klasse. So persönlich und frisch. Ich habe das Gefühl, du wärst meine öko Nachbarin von nebenan ? Weißt du was ich damit meine? Dein Blog ist mir so nah ?
    Leider schaffe ich nicht immer zu kommentieren…
    Aber ich schaue jeden Tag, wenn ich auf der Toilette sitze ?, ob es was neues zu entdecken gibt bei dir.

    Gib nicht auf!

    Liebe Grüße
    Alex

    Ps: Familienbett läuft wieder super. Jetzt liegt Greta schon von Anfang mit bei uns. Es gibt nichts besseres. Wir haben ringsherum es noch mehr Familienbett tauglich gemacht. Ach ja… Ich liebe Familienbett ? Danke fr deine Tipps ??

  3. Ich hab es gelesen 😉
    Und ich muss gestehen: Rechtschreibfehler bei andere Blogs regen mich auch auf. Das soll nicht heißen, dass bei mir immer alles sauber ist, aber ich geb mir zumindest Mühe 😉
    Lieben Gruß, Wiebke

  4. Ich habe irgendwie das Bedürfnis, mich auch kurz wegen der Sache mit den Rechtschreibfehlern einzuklinken. Ich mache, befürchte ich, da auch ganz viele davon. Und ich schreibe auch alles immer nur auf dem Handy. Mal, während mein kleiner Rabe an meiner Brust nuckelnd Nickerchen hält, mal auf dem Weg zur Arbeit, mal auf der Arbeit während ich Milch abpumpe. Einfach, weil ich persönlich sonst nie zum Schreiben käme. Und weil ich gar keinen eigenen Laptop habe.

    OK, ich gewinne damit keinen Blumentopf (und ich verlose auch keinen). Aber ich finde es halb so wild. Also auch bei anderen. Klar, wenn es irgendwann schwer wird, überhaupt etwas zu verstehen, ist es Zeit zum Drüberlesen. Aber mal hier oder da ein Flüchtigkeitsfehler… Stört mich jetzt nicht so sehr.

    1. Hi Fledermama,
      Danke für deinen Kommi. Deswegen frage ich mich ja, ob ich so penibel bin?! Keine Frage, Fehler passieren, einer der Hauptgründe wieso ich „slowblogge“ ist der, dass ich für jeden Text unglaublich lang brauche. Zehn Mal lese. Wörter tausche. Passagen verändere. Sätze streiche und doch wieder einfüge. Deswegen ist es mir besonders wichtig. Ist aber natürlich bei jedem anders. Nur muss ich mir vielleicht auch die Frage stellen, was meine Leser wollen und erwarten. Wenn’s weder Content noch Stil ist – ja was’n dann?

      1. IMHO musst du dich nicht fragen, was deine Leser von dir erwarten oder wollen,sondern nur, was du selbst für richtig und wichtig hältst. Es ist DEIN Blog und du musst dich nicht der Erwartungshaltung irgendwelcher Leute aus dem Internet beugen. 😉

        Das würde sowie nicht klappen, weil jeder was anderes will.

        Jeder will ja, denke ich, auch mit seinem Blog was anderes erreichen. Der eine will Geld verdienen, der andere die Welt verbessern und der Dritte Tagebuch führen…

        1. Und ich würd gern Menschen berühren und hatte bisher nicht das Gefühl, das zu schaffen weil es Lesern wichtiger ist, irgendwo was abzustauben selbst wenn die Blogs eben weniger gut gepflegt sind oder nachlässiger geschrieben oder weniger Content bieten. Aber dieser Text, eure Antworten und der gestrige Tag haben bewiesen: ist nicht so. Das ist echt großartig. Und ich denke, dann schreibe ich eben lieber für diesen im Moment noch so kleinen Kreis, bleibe mir und meiner Linie aber treu.
          Danke dir und allen anderen für Ihren Input! Das war gut 🙂

  5. Ich habe alles gelesen und kann dich nur bitten weiter zu machen. Auch wenn meine Artikel ab und an Rechtschreibfehler haben und ich ständig dass und das verwechsel.

    Aber wir brauchen Blogs wie deinen damit nicht alles zur Gala oder der Bunten wird. Ich lese gerne gehaltvolleres und bin weniger an bunten Bildern interessiert.

    1. Liebe Katarina,
      über deinen Kommentar freue ich mich sehr, vielen Dank. Erstens, weil du genau meinen Punkt verstanden hast und zweitens weil ich bei dir gern lese. „Mein Kind ist doch kein Streichelzoo“ hast du an einem
      Tag veröffentlicht an dem ich übrigens ein ähnliches Erlebnis hatte. Musste sehr schmunzeln 😉 Aber ich schweife ab.
      Ich danke dir jedenfalls für dein Feedback und fühle mich bestärkt, nicht vom eigentlichen Weg abzuweichen.
      Liebe Grüße,
      Kathrin

  6. Ich hadere gerne mal mit mir und frage mich, warum manch (in meinen Augen) langeweiliges Blog mehr Klicks oder mehr Interaktionen hat. Da wirken die Beiträge hingerotzt in schlechtem Deutsch, da sind die Inhalte fad und austauschbar. Und dann schüttel ich mich und weiß, dass nicht jeder so ein Pendant ist wie ich und einige die Rechtschreibung vermutlich nicht einmal stört. Dann weiß ich, dass sich Menschen für unterschiedliche Dinge interessieren und vielleicht andere spannend finden, was mich anödet.

    An anderen Tagen habe ich den großen Blues, weil ich alles mies finde, was ich schreibe oder je schrieb und um mich herum scheinbar alle mehr Qualität haben, eloquenter, klüger und innovativer sind. Und dann hau ich mir selbst einen in den Nacken für diesen doofen Gedanken. Es geht hier doch nicht ums Vergleichen. Ich muss mich, wie du selber schreibst, mit meinem Kram wohlfühlen. Dann passt es.

    Ich kommentiere übrigens selten. Viel zu selten. Alle anderen machen das viel mehr. Wahrscheinlich wird bei mir deswegen auch nie kommentiert. Und dann auch noch immer beim Stillen mit Handy. Keine Chance Korrektur zu lesen, sonst würde ich niemals den Kommentar absenden und die Autokorrektur hat ohne mich wahrscheinlich etwas sehr witziges geschrieben.

    Egal. 😉 Ich wünsche dir, dass morgen DEIN Tag ist.

    VG Kerstin

  7. Also ich muss mal sagen, dass ich deinen Blog lese, weil ich sowohl deine Themen als auch deinen Schreibstil mag. Außerdem hab ich dann abends auf dem Sofa, wenn der Knirps vielleicht mal für ne Stunde schläft, was zu lachen.
    Zum Thema Rechtschreibung: ich bin auch ein Rechtschreib- und Grammatiknazi. Ich meckere jedesmal an meinem Mann rum wenn er etwas veröffentlicht ohne es mich vorher lesen zu lassen (wie meistens). Er ist der Meinung, dass Groß- und Kleinschreibung im Smartphone-Zeitalter keine Rolle mehr spielt… 😉
    Ich lese mir meine Artikel immer noch mal durch vor Veröffentlichung, überlege ob ein normal denkender Mensch meine Sätze verstehen kann und versuche Tippfehler auszumerzen. Und dann: lacht mich mein Mann aus weil er einen Feher entdeckt hat! Alles doof…

    Aber ich versteh dich 🙂

    1. Feher… Scheiß Autokorrektur…

      1. ??

  8. Liebe Kathrin,
    erst einmal ein paar tröstende Worte: Ich freue mich bereits, wenn sich überhaupt jemand auf meinen Blog verirrt, jeder Tag mit Zugriffszahlen über 10 ist ein Feiertag. (Und einige davon kommen tatsächlich über deinen Blogroll, vielen Dank an dieser Stelle!!)
    So, und jetzt zu deinem Text. Ich lese dich sehr gerne. Weil es schön ist, im Netz jemanden gefunden zu haben, der so tickt wie ich. Und die mir trotzdem immer wieder neue Aspekte zeigt.
    Bitte nimm dir die Rückschläge (oder das, was du dafür hälst) nicht so zu Herzen. Und höre vor allem nicht auf, ich habe deinen Blog doch grade erst entdeckt!!
    Liebe Grüße
    Claudia

    1. Und außerdem entdecke ich über dich auch immer wieder interessante neue Blogs. Wie den mir bisher unbekannten „Graslutscher“.

  9. <3

  10. Hallo Kathrin!

    Ich les hier schon eine Weile mit, aber ich bin sehr kommentierfaul aber da ich selbst blogge und dein Text da einen Nerv getroffen hat, wollte ich mich auch mal äußern 🙂

    Rechtschreib-, Grammatik-, und Ausdrucksfehler empfinde ich auch als ganz schrecklich und wenn sie mir selbst passieren geht mir das unsagbar auf die Nerven. Was mir aber aufgefallen ist: seit der Schwangerschaft kann ich mich schlechter ausdrücken (so kommt es mir jedenfalls vor) und ich denke weniger logisch und hab deshalb manchmal eine komische Satzbildung/stellung. Vielleicht geht es ja vielen Mamabloggerinnen auch so, Stilldemzenz, da wäre doch eine logische Erklärung 😉 aber ich versteh schon auf was du eigentlich hinaus wolltest.

    Mein Mama/kindblog ist noch recht frisch und ich bin gerade erst dabei mich in dieser neuen Bloggerwelt zurecht zu finden. Ehrlich gesagt hab ich die meisten Blogs bis vor Kurzem keines Blickes gewürdigt und auch jetzt, dient es mir mehr zur Recherche als dass es mich wirklich interessiert, was dort geschrieben wird. Gilt freilich nicht für Geborgen wachsen und andere Blogs mit großartigem Content. Im Übrigen ist meine Erfahrung, dass man nur durch Gewinnspiele nicht erfolgreich wird. Ich hatte schon einige auf meinem Foodblog und das hat mir ein paar Zugriffe und Zombiefollower mehr eingebracht, mehr aber auch nicht. Ich mag Gewinnspiele trotzdem und man muss ja nicht mitmachen, wenn man nicht mag.

    Ich bin sehr dafür, dass du trotzdem versuchst dieses Ding hier groß zu machen, es braucht einfach authentische, bindungsorientierte (und vegane) Mamablogs und die sollen gefälligst beliebt und die Zukunft werden! Und ich finde nicht, dass sich Erfolg bzw. Mainstream bzw. Gewinnspiele und „guter“ Blog widersprechen müssen – ganz im Gegenteil, ich fände es großartig, wenn Blogs mit wichtigem und guten Inhalten und Themen ein bisschen mehr Mainstream wären, damit sie mehr gelesen werden. Mich persönlich schrecken so ganz ganz arg hippie, öko, vegane Sachen immer ein bisschen ab und das sag ich, als sich vegan lebend bezeichnende Person – wie mag es da anderen gehen? Verstehst du was ich meine? Ich glaube viele interessieren sich für die Themen, lassen sich aber von Extremen abschrecken. Ich kenne ein paar vegane Mütter off wie online und ich hab mich durch deren Erziehungsstil und Lebensstil unter Druck gefühlt, es auch perfekt zu machen. Das kann so einschüchternd sein und darum versuche ich auf meinem Blog, das Ganze entspannt und undogmatisch rüber zu bringen (wenn ich denn mal wirklich einen richtigen Artikel verfasse, soweit bin ich ja noch gar nicht).

    Langsam hab ich das Gefühl ich verzettel mich beim Schreiben – ist ja schon spät. Lese ich jetzt noch mal über meinen Kommentar drüber und lösch dann wieder alles oder schick ich’s einfach ab?…hm 🙂

    Liebe Grüße
    Angie

    1. Du hast abgeschickt und das find ich toll, danke 🙂
      Die Stilldemenz hatte mich auch eine ganze Weile gut im Griff, jetzt geht es aber wieder. Drücke dir die Daumen 😉
      Also, in der Tat weiß ich natürlich, dass viele sich gerade von so „krassen“ Titeln und Begrifflichkeiten abschrecken lassen. Das passiert dir ja als Veganer immer wieder. Kommst irgendwo hin, stellst dich vor, jemand zieht ’ne Schublade aufs steckt dich rein und schiebt sie wieder zu.
      Aber damit spiele ich genau deshalb hier so bewusst. Und auf der einen Seite magst du Recht haben, es schreckt ab – aber auf der anderen Seite locke ich damit auch so Leute wie dich hinterm Kamin hervor und das ist mein eigentliches Ziel. 😉
      Mir hat der Tag und die vielen Kommentare, vor allem wenn sie so ausführlich waren und sich so viel Zeit genommen haben wie deiner, wirklich gut getan. Ich hab viele neue Blickwinkel bekommen und atme jetzt mal ein paar Tage durch. Dann bin ich nicht mehr so stinkig und kann vielleicht auch mal wieder Content liefern.
      Vielen Dank für deinen Blick, deinen Kommentar und den Kink zu deinem Blog – bin eh grad wach, geh stöbern 😉

      1. Gerne 🙂
        Ich warte noch drauf, dass es besser wird, aber vielleicht ist es auch einfach mein fortgeschrittenes Alter und gar keine Stilldemenz 😉

        Hm, interessanten Ansatz hast du da. Wäre nicht mein Mittel der Wahl, aber hey, es funktioniert!

        Freut mich jedenfalls, dass dir dein Post etwas gebracht hat. Ich hab auch oft Tiefs und frage mich wozu und ob es nicht Zeitverschwendung ist, aber im Endeffekt mache ich es für mich und das zählt am Ende des Tages doch am Meisten. Obwohl es sehr wohl mein eigentliches Ziel ist, ein bisschen Geld mit dem Bloggen zu verdienen, damit ich mit dem Sohn daheim bleiben kann, aber davon bin ich noch weit entfernt..
        Deine Frustration kann ich auch sehr gut nachvollziehen, gerade wenn ich Instagram durchschaue und die vielen Mamablogs mit ihren tausenden Followern. Ich will das auch, denk ich mir dann und ich will das nicht, denk ich mir 2 Fotos weiter, weil da so viel Unsinn zu sehen ist, der niemals tausende Follower verdient hat in meinen Augen. Aber viel mehr als diese Accounts beneide ich die schönen und durchdachten mit großartigen Fotos, die ein perfektes und stimmiges Gesamtbild ergeben – ich könnte das nicht, dafür fehlt mir die Ästhetik und die Lust – ich mag ja auch ein bisschen spontan bleiben. Ach, warum schreib ich das nochmal? Aja, ging um Frustration oder so. Mir fällt gerade wieder ein warum ich das mit dem Kommentieren gelassen habe 😉

        Danke für’s Antworten und den Klick auf meinen Blog (ui, angst, ich bin so ziemlich kritikunfähig – wohl mit ein Grund warum anecken nicht so meins ist, dabei kann ich das so gut, weil ich so schrecklich taktlos bin manchmal, jetzt schweife ich aber ab..)

        Oh aber was ich noch schreiben wollte, was ich nämlich wirklich toll finde ist, dass es sehr wohl geht bindungsorientierte Themen, stillen, blw usw und „mainstream“ zusammenzubringen. Meiner Meinung nach hat z.b. http://www.mini-and-me.com/ das gut zusammen gebracht. So aber jetzt Gute Nacht 🙂

  11. Also ich habe es auch alles gelesen 🙂

  12. Du hast einen neuen Leser 🙂

    1. Wundervoll 🙂 Herzlich willkommen!

  13. Große Liebe! <3
    Grammatiknazi, inhaltsfixiert und auf der Suche nach Mehrwertrn statt Gewinnen: wo darf ich für diesen Klub unterschreiben?
    Als ich vor kurzem den Juul zerpflückte, hab ich verzweifelt versucht, den Gewinnspielcharakter zu erdolchen: Ja, ich will das Buch weitergeben. Und nein, nicht als Beiwerk diese TV-fixierten SecondScreen-Gewinnspielbots auf dem Blog als neue Stammklicker etablieren.
    Dafür diktiere ich auch nicht häufig genug unredigiertes Zeugs direkt ins Blog.

    Aber hey: Bloggen für die Seele und nicht fürs Portemonnaie oder die HuffPostStyle-Aufmerksamkeit ist halt so'n Randgruppending. <3

  14. Oh, danke für Deine lieben Worte <3

  15. hallo.
    Vieles was du schreibst, kann ich gut nachvoll ziehen. Das sich aufregen über Rechtschreibung, schlechtes deutsch und vermeindlich schlechte Grammatik finde ich jedoch persönlich höchst problematisch und ich halte es für eine sehr priveligierte, weiße Einstellung.
    Warum:
    -.es gibt eine Menge Menschen die gar nicht die Möglichkeit haben sich sonderlich super gewählt und gramatikalisch korrekt auszudrücken. Beispielsweise aufgrund von Bildungshintergrund, Classismus, Mirgarationshintergrund und deutsch als Fremdsprache, Leserechtschreibschwäche, Sehdefiziten, materieller Not, Stress, psychischen und physischen Erkrankungen, und so vieles mehr,
    Würdest du all diesen Menschen absprechen wollen, einen Blog zu schreiben?
    – Sprache ist natürlich immer einem Wandel unterworfen. Das ist auch ganz gut so, oder würdest du ernsthaft deinen Blog in Altdeutschausdrücken schreiben wollen und mit Worten wie „Holde Maid“ beginnen? Zum Wandel der Sprach gehört nun mal auch ein Wandel der Medien, und damit auch Sms- stil, oder Autokorretur“fehler“
    -die befürchteten Reaktion auf meine durchaus mangelhafte Rechtschreibung und völlige Talentfreiheit was Gramatik angeht, hält mich seid fast 4 Jahren davon ab, selbst zu bloggen.. Muß das sein? Ist der Inhalt nicht wichtiger als die Form?

    und zum Schluß, aber sehr wichtig. den Begriff „Gramatik- Nazi“ empfinde ich als äußerst unangemessen und pietätslos.Das Inanspruchnehmen des Begriffes „Nazi“ in diesem zusammenhang verharmlost die Greueltaten der Nazis und verharmlost ihre Taten und sind ein Hohn aller Überlebenen und Betroffenen von Nazigewalt und Neonazigewalt.
    Am Rande erwähnt, sind die Nazis auch tatsächlich für eine arische Sprache und „Gutes reines Deutsch“ eingetreten. Ich bin mir sehr sicher,dass du auf dieser Zeite nicht stehen möchtest.

    Keep on Blogging und viel Spaß!

    1. Guten Morgen Lila,
      Danke für deinen Besuch und deinen Kommentar – ganz besonders sogar. Damit hast du etwas beleuchtet, woran ich selber nie gedacht hab und was so auch noch keiner gesagt hat. Ich nehme das mit und schlucke meine Macke beim nächsten Mal etwas tiefer runter. Du hast völlig Recht, es muss gar nicht immer Nachlässigkeit sein.

      Ich finde übrigens, du solltest Bloggen. Du hast gute Argumente, bist kritisch. Fang an und hör nicht auf meine Macke!
      Danke und alles Liebe!

  16. Mmh.

    Ich bin jetzt tatsächlich durch einen Facebooklink, der mir in die Timeline gespült wurde, auf Deinen Blog gekommen.

    Ich sag es mal so: Würden mich die Themen „Kinder“, „Mutter sein“ und ähnliches interessieren, würde ich Deinen Blog wohl lesen. Eben weil Du hier mit Sprache anders umgehst, als die meisten.

    Auch jetzt habe ich mir den Post nur deshalb bis zum Ende durchgelesen, weil Deine Schreibe sich von vielen anderen abhebt. Leider ändert das nichts an meinem Desinteresse für Deine Themen.

    Wer mit den Großen pinkeln will, muss nicht zwingend nur das Bein höher heben können. Er muss sich auch klar darüber sein, dass er in der Menge der Pisse untergeht oder sich dem gewollten Content unterwirft, um mitpinkeln zu können. Und damit vielleicht seinen Charme verliert. Man denkt dann zu viel darüber nach, wie der oder die „Große“ es vielleicht schreiben würde.

    Ist das ernsthaft erstrebenswert? Nein. Nicht wirklich.

    Und Gewinnspiele als Followergenerator? Och, nö. Das sollen die machen, die nicht schreiben können.

    Bleib bei dem, was Dir gut tut und Dich interessiert. Lass die übrigen gemeinsam in der gelben Suppe schwimmen und Toaster gewinnen. Früher hätten die vielleicht an Kreuzworträtseln für Kreuzfahrten teilgenommen. Nichts, um das man sich kümmern müsste.

    Zum Thema Rechtschreibung:
    Ja, es gibt viele Dudenverweigerer und ich bin auch niemand, der einem Lektorat abgeneigt ist. Aber für viele ist das Bloggen eben eine Flucht aus dem Alltag, eine kurze Ablenkung, ein Statusbericht zwischen Job und Abendessen. Muss man da dann so hart ins Gericht gehen?

    Ich denke nicht.

    Lektorat ist toll, braucht aber auch Zeit. Oder, wenn man es nach außen gibt, Geld. Warum sollte sich das jemand antun, dem einfach nur was auf der Seele brennt und der es aufschreiben möchte? Vielleicht nur für sich und einige andere Leser?

    Bei einem professionellen Blog sollte hier natürlich schon Wert darauf gelegt werden. Wer das nicht tut, ist eben nicht professionell, nur klickgeil. Oder möchte mit wenig Aufwand Geld verdienen.

    Aber auch sowas muss es geben und ich denke mir immer, dass diese Blogs auch die Follower bekommen, die sie verdienen.

    Also, nicht beirren lassen, nicht danach gucken, wer viele Follower hat, sondern danach, wer dem eigenen Horizont entspricht. Und schon werden „die Großen“ ziemlich uninteressant.

    1. Ich danke dir sehr für deinen Kommentar. Ich kam aus dem Schmunzeln gar nicht raus 😉

  17. Liebe Katrin,
    Eigentlich wollte ich eine ganz lange Antwort über Zielgruppen etc. schreiben, aber ich sags vielleicht lieber einfach mit den Worten von Elizabeth Gilbert: Hör auf zu jammern und mach dich wieder an die Arbeit. Gilberts Buch „The Big Magic“ kann ich Dir sehr ans Herz legen. Es ist ganz einfach: Wenn das Schreiben „Dein Ding“ ist, dann musst Du schreiben. Aber erwarte nicht, dass alle Welt das gut oder interessant findet. Die Leser, die sich durch Deine Texte angesprochen fühlen, werden dich schon finden – und die anderen willst Du nicht wirklich haben.
    So. Jetzt ist meine Antwort doch länger geworden als ich wollte.
    Nur eines noch: Wer sich über Rechtschreibefehler auslässt, sollte selber keine machen: „schön, dass ihr hier ward“ ist ein wenig peinlich, oder? Glashaus und Steine und so, Du weisst schon 😉

    1. Hi Katharina,
      danke für den Hinweis, ich hab’s tatsächlich übersehen und jetzt direkt geändert! 😉

      Der Beitrag ist jetzt wieder aktuell geworden, da Frida gestern eine sowas-wie-Antwort geliefert hat. Tatsächlich aber ist er 4 Wochen alt. Also Dino, quasi, in der Zeitrechnung des Internets. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Erstens habe ich ein Fazit verfasst, das so ziemlich das aussagt, was du beschreibst: ich mache mein Ding, wer es mag, der bleibt, wer nicht, der macht eben an der Tür kehrt. Zweitens hab ich mir angewöhnt, nichts mehr für Klickzahlen zu schreiben und alles, was ich bis dato nur für irgendwelche Views gemacht hatte, hab ich offline genommen. Der konstruktive Austausch rund um diesen Beitrag (den ich übrigens nach wie vor weniger als Jammern und viel mehr als ein „Auskotzen“ ansehe 😉 ) hat mich sehr weit gebracht. Seitdem bin ich selig und weiß, was ich von meinem Blog will.

      Danke für deinen Kommentar und deinen Besuch!

      Alles Liebe,
      Kathrin

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