"Manchmal frage ich mich, wie ich geworden wäre..." - liniert-kariert.de im Interview bei #HochsensibleMütter

„Manchmal frage ich mich, wie ich geworden wäre….“ – Sassi bei #HochsensibleMütter

Wer Sassi von liniert-kariert.de folgt, zum Beispiel auf Twitter, der erlebt sie als witzig und humorvoll, mit lustigen Anekdoten und lockeren Tweets. Auf ihrem Blog hingegen schreibt sie tiefgehende Artikel über ihre Elternschaft und Familie. Und man liest auch mal Zweifel, Sorgen und Ängste. Sassi ist dabei nicht unauthentisch – keineswegs. Die zweifache Mutter ist hochsensibel und so, wie ihr Twitterprofil sich manchmal von ihrem Blog unterscheidet, so fühlt sie. Als ich ihre Antworten las, war ich zu Tränen gerührt, nickte oft wissend mit und konnte viele Teile praktisch körperlich nachfühlen. Dieses Interview ist so echt, bereichernd und ehrlich… ach – lest es.

 

Vorhang auf für Sassi bei #HochsensibleMütter

 


 

Du bist hochsensibel. Seit wann weißt du davon? Hast du einen Test gemacht und wenn ja welchen? Und woran bemerkst du deine eigene Hochsensibilität am Deutlichsten?

 

Ich hörte von diesem Thema erstmals im Bezug auf meinen Sohn. Kaum war er auf der Welt, zeigte sich bereits seine auffällige Sensibilität. Er war unfassbar schnell überreizt, fand nur schwer in den Schlaf, brüllte bei den kleinsten Geräuschen oder ungewohnten Gerüchen. Er schlief schlecht. Im ersten Babyjahr nur selten mal länger als eine Stunde am Stück. Gleichzeitig war seine Auffassungsgabe enorm. Bei jeder regulären Untersuchung sprach der Kinderarzt lange mit mir und stärkte mein Vertrauen darin, dass es meinem Kind gut geht, er aber eben ungewöhnlich sensibel ist und oft überfordert mit all den Eindrücken um ihn herum. Ich glaube bei der U5 verwendete er zum ersten Mal den Ausdruck „hochsensibel“. Er erklärte mir genauer, was es damit auf sich hat und meinte, dass dies nicht selten erblich wäre. Ich habe mich sehr früh in den Verhaltensweisen meines Sohnes wiedererkannt. So viele Ereignisse, Gefühle, Ängste konnte ich mitfühlen. Mich an manches aus meiner Kindheit erinnern, was längst vergessen war.

Während meiner zweiten Schwangerschaft war ich gegen Ende wegen arger Geburtsängste in Behandlung. Dort wurde die Hochsensibilität dann endgültig bestätigt. Mithilfe eines Fragenkataloges. Dabei wurde auch festgestellt, dass dieses Persönlichkeitsbild bei mir so stark ausgeprägt ist, dass die Grenzen zum Aspergersyndrom teilweise verschwimmen. Letzteres kann aber weitgehend sicher ausgeschlossen werden.

Es gibt viele Gebiete, auf denen ich meine Sensibilität deutlich spüre. Beim Essen bin ich extrem pedantisch. Vor allem, wenn es um Konsistenzen geht. Ich kann viele Kleidungsstücke nicht (er)tragen. Ich trage oben nie mehr als eine Schicht (abgesehen von einer Jacke), weil ich das Gefühl von zwei übereinander liegenden Oberteilen nicht aushalte.

Besonders intensiv merke ich meine Sensibilität aber im Umgang mit Sozialsituationen. Lange Gespräche saugen mich förmlich aus, weil ich jede Emotion so stark mitfühle. Ich bin danach zum Teil so erschöpft, wie andere nach 3 Stunden Sport. Situationen mit zu vielen unbekannten Aspekten überfordern mich gänzlich. Vor Beginn meines letzten Geburtsvorbereitungskurs bin ich die Strecke einmal abgelaufen, um zu wissen, wie lange es dauert. Damit ich genau pünktlich komme und nicht zu früh, so dass ich eventuell noch vorweg Smalltalk führen müsste. Ich könnte an dieser Stelle ewig weiterschreiben.

 

Hochsensible Mütter schwanken, so Brigitte Schorr, eine Expertin auf dem Gebiet, besonders häufig zwischen Langeweile allein mit dem Kind und Überforderung im Alltag, ständig gepaart mit schlechtem Gewissen. Kannst du das bestätigen?

 

Im Wesentlichen ja. Die erste Zeit als frischgebackene Mama war körperlich und emotional auf ganzer Linie fordernd. Vielleicht sogar überfordernd. Das kennen ja viele Mütter. Hochsensibel oder nicht. Gleichzeitig litt ich sehr unter der geistigen Unterforderung. Ich fühlte mich dennoch irgendwie nicht ausgelastet und habe mir immer wieder kleinere und größere Projekte gesucht. Und reiste viel mit Baby. Natürlich sorgte das rein quantitativ für mehr Stress, denn es zu bewältigen galt, aber die Qualität unserer Tage stieg für mich. Ich war so einfach ausgeglichener und konnte mich viel entspannter auf meinen sensiblen Sohn, den ich im Übrigen im ersten Lebensjahr fast immer 24 Stunden um mich hatte, eingehen. Und da wären wir beim schlechten Gewissen. Gerade in den ersten Monaten hat mich das überrollt. Ich bin sowieso schon ein Mensch, der sich für alles entschuldigt. Ob gerechtfertigt oder nicht. Ich suche immer die Schuld bei mir. Und die enorme Verantwortung für mein Kind brachte ein Ausmaß an schlechtem Gewissen mit sich, dass noch einmal alles übertraf. Unbemerkt schloss ich dadurch den Papa immer wieder aus, da ich mich nicht traute, ihm auch mal Aufgaben zu übertragen, mal an mich zu denken. Hieran mussten wir lange arbeiten, beziehungsweise ich an mir. Aber bis heute zweifle ich schnell und habe einen viel zu hohen Anspruch an mich als Mutter. Daran etwas zu ändern ist ein zentraler Vorsatz.

 

Als Mutter ist man irgendwie ja auch fremdbestimmt durch das eigene Kind. Empfindest du das auch und wenn ja, an welchem Beispiel besonders? Und wie gehst du damit um?

Natürlich musste ich in der ersten Zeit mit Baby erst einmal Abschied nehmen von meinem vorher wirklich sehr freiem Leben. Das schmerzte. Und es dauerte eine Weile, bis ich nicht mehr so tat, als wäre alles noch wie früher, sondern meine Rolle wirklich annahm. Da ich mich unfassbar schwer damit tat, meinen Sohn auch nur irgendwie abzugeben, war da gar nicht so viel Verlangen nach etwas Anderem. Ich stellte mich ein und das entspannte uns. Ich fühlte mich nicht eingeschränkt. Dass ich mein Baby bei mir hatte, war erstmal das Wichtigste. Aber wie bereits erwähnt, wollte ich mich nicht einsperren und brauchte geistigen Input. Alles andere hätte mich unglücklich gemacht. Also unternahm ich viel. Reiste. Zusammen mit meinem Sohn. Der das freudig mitmachte. Dafür war ich so dankbar, dass ich wirklich gar kein Problem damit hatte, mich dabei penibel an seinen Rhythmus halten zu müssen, oder auch mal im ICE 3 Stunden dauerstillend zu sitzen. Wir hatten eine Balance.

Aufgrund meiner Sensibilität und meines gleichzeitig sehr turbulenten Aufwachsens musste ich bereits früh lernen, mich in Minutenschnelle zu „regenerieren“. Bis heute genügen mir ein paar Augenblicke, um mich kurz zu erden und neu zu fokussieren. Mit Baby ging das noch irgendwie. Beim Stillen. Beim kleinen Nickerchen. Jetzt ist mein Zweijähriger in der Autonomiephase und fordert mich derzeit wirklich jede Sekunde. Klebt förmlich an mir, weint oft und will beschäftigt werden. Dieses Bedürfnis erfülle ich, aber meine kleinen Minutenauszeiten sind nicht mehr drin. Und das merke ich schon. Aber da ich mittlerweile weiß, dass es auch wieder anders wird, halte ich die fordernderen Phasen deutlich besser durch.

 

Ist deine eigene Mutter oder dein Vater hochsensibel? Erkennst du sie in dir wieder? Was schätzt du an deinem hochsensiblen Elternteil? Und was gar nicht?

 

Meine Mutter ist, so denke ich, auf jeden Fall stark hochsensibel. Meinen Vater kenne ich nicht. Das Verhältnis zu meiner Mutter gestaltet sich etwas schwierig. Sie hat mich sehr, sehr jung und ungeplant bekommen. Sie hatte eine ohnehin schon schwere Kindheit und Jugend, voll von Schicksalsschlägen und Gewalt und obwohl ich denke, dass ihre feinfühlige, sensible Art eigentlich eine positive Grundlage für den Umgang mit mir als ebenfalls extrem hochsensiblen Kind gewesen wäre, haben die Umstände es nicht zugelassen. Den Erzählungen nach war ich kein einfaches Kind (und nein, es ist nicht schön, das immer wieder hören zu müssen). Ich schrie viel, hatte starke Ängste, ließ keine Berührungen zu. Meine Mutter, so ihre Worte, wusste oft nicht, wie sie mit mir umgehen sollte. Und da ihr liebevolle und einfühlsame Vorbilder fehlten, kam sie an ihre Grenzen. Viele ihrer Gefühle und Eigenschaften, die sie in mir wiederentdeckte, waren und sind bis heute nicht recht aufgearbeitet. Sie konnte auf mich nicht eingehen. Und reagierte mit Wut. Oft und viel. Meine Ängste wurden veralbert. Wenn ich schrie, musste sie den Raum verlassen. Da ich Berührungen wohl nicht ertrug, gab sie es irgendwann auf. Sie war auch oft erschöpft und dann gereizt. Und ich empfand sie dann als besonders unberechenbar in ihrer Laune. Das wiederum war für mich als sehr feinfühliges Kind eben anstrengend. Ich kam und komme mit meiner Umwelt, die mich nunmal sehr fordert, oft überfordert, nur zurecht, wenn es mir gelingt, alles und jeden bis ins Kleinste zu analysieren und mich dann auf das gewünschte Verhalten einzustellen. Zu spiegeln. Da mir das bei meiner Mutter, aufgrund ihrer Unberechenbarkeit so schwer fiel, war ich in ihrer Nähe unsicher und hatte manchmal regelrecht Angst vor ihr. Auf meine Geschwister, alle ebenfalls hochsensibel und einer meiner Brüder ist ein Aspergerkind, konnte sie aber schon besser eingehen. Sie ist da gereift. Heute arbeitet sie sehr an sich, auch mit einer Therapie. Und als Oma ist sie toll. Manchmal frage ich mich, wie ich wohl geworden wäre, hätte sie mich besser annehmen können.

 

Ist dein Kind hochsensibel? Prallt ihr oft aneinander?

Mein Großer, mein Sohn ist ebenfalls extrem hochsensibel. Vielleicht noch stärker als ich. Und aufgrund der Schwierigkeiten, denen ich als Kind ausgesetzt war, habe ich mir geschworen, dass mir das mit meinem Kind nicht passiert. Dass ich ihn annehme und ernst nehme. Genau so, wie er ist. Und das gelingt mir bisher. Da ich oft sehr genau spüre, was ihn ihm vorgeht, kann ich mich meist gut darauf einstellen. Natürlich gibt es Momente, da habe auch ich mal einen schlechten Tag. Aber im Großen und Ganzen haben wir uns gefunden.

Nur seine Ängste machen mich manchmal traurig. Ich kenne sie so gut. Und ich weiß, welch schöner Erfahrungen man sich durch Angst berauben kann. Außerdem ist es durchaus anstrengend, dass niemals nie nicht auch nur irgendetwas selbstverständlich ist. Alles, aber wirklich alles muss ich mir mit ihm erarbeiten. Erklären, streicheln, Mut zureden, im Arm halten. Nochmal erklären. Manchen Sachen wieder Zeit geben. Nochmal probieren. Während andere Kinder neugierig den Sandkasten erkunden, hat es über ein Jahr gedauert, bis er sich überhaupt in die Nähe der Spielgrube gewagt hat. Liegt Schnee, setzt er bis heute keinen Fuß auf den Boden, sondern klammert sich zitternd an mich. Manchmal wünschte ich mir und ihm, dass das anders wäre. Eben einfach selbstverständlicher. Aber ich vertraue darauf, dass, wenn ich ihn jetzt dabei liebevoll begleite, sein Mut einfach wächst. Eben ein bisschen langsamer, aber am Ende tief verwurzelt.

 

Hast du ein normal-sensibles Kind? Und wenn du sowohl als auch hast: welche Unterschiede zwischen den Kindern und zwischen dir und deinem normal sensiblem Kind machen sich besonders oft bemerkbar?

Meine Tochter ist 5 Monate alt. Schon jetzt sehe ich grundlegend unterschiedliche Wesenszüge. Sie kann sich schon jetzt besser regulieren. Und mit den Reizen, die auf sie einströmen, umgehen. Sie schläft viel. Ich denke, dass ist ihr Weg, um zu verarbeiten. Auch mein Sohn brauchte viel Schlaf, braucht er bis heute, aber er fand einfach unglaublich schlecht in den Schlaf. Es dauerte lange, um ihn runterzubringen und zu erden. Das empfinde ich bei meiner Tochter anders. Wie sich das aber weiterentwickelt, darauf bin ich gespannt. So oder so finde ich meine Kinder fantastisch, so wie sie sind.

 

Welches Kind empfindest du als pflegeleichter?

Ich empfinde meine kleine Babytochter tatsächlich als etwas „pflegeleichter“ als meinen Sohn damals. Aber bei genauerer Betrachtung gibt es nach wie vor viele fordernde Situationen. Seit ihrer Geburt will sie zum Beispiel abends dauerstillen. Gut und gerne bis zu vier Stunden bin ich gebunden. Auch sie braucht extrem viel Aufmerksamkeit und Körperkontakt. Sie schreit dabei allerdings sehr wenig, was natürlich die Sache durchaus etwas ruhiger macht. Der Knackpunkt bin allerdings ich. In den ersten Monaten mit meinem Sohn empfand ich weniger mein Kind als „anstrengend“ sondern eher meine Gefühle und meine Versagensangst. Dauernd wurde mir reingeredet, mir dauernd gesagt, es wäre meine Schuld, dass er so empfindlich sei. Ich wäre doch nicht die „coole“ Mutter, die man in mir vermutet hatte, sondern eine überforderte. „Dass du so eine unentspannte und gluckenhafte Mutter wirst, hätte ich nicht gedacht. Ich dachte, du machst das besser.“ Sowas hörte ich. Und so ging ich auf mein Kind ein, respektierte seine Bedürfnisse und würde alles wieder so machen, rückblickend betrachtet, aber diese Stimmen nagten an mir. Und ich hatte eben bei allem den Zweifel, dass das, was ich tat, nicht das Richtige wäre. Bei meiner Tochter nun reagiere ich ebenso bedürfnisorientiert wie meinem Sohn, aber mit viel mehr Selbstvertrauen. Ich weiß, was ich tue und kann mich behaupten. Und das ist der Punkt, der die Sache entspannter macht.

 

Stressabbau und Selbstregulationsmechanismen: würdest du sagen, du lebst gut mit deiner Hochsensibilität? Welchen Strategien hast du, um dich selbst zu beruhigen und deinen inneren Stress abzubauen?

Das habe ich ja zuvor schon kurz beschrieben. Ich musste lernen, mich in Minuten zu regenerieren. Und bis heute kann ich das. Eine kurze Folge der Lieblingsserie, ein kleiner Spaziergang reichen. Oder ein bisschen in Ruhe aufräumen und ordnen. Ich habe meine Wege gefunden. Und kann im Hinblick auf wiederkehrende, bessere Phasen auch Zeiten gelassener durchstehen, in denen eben keine Minute für mich bleibt. Meist lebe ich gut mit der Sensibilität. Nur meine soziale Unsicherheit, meine diesbezügliche Überforderung, meine Ängste und meine fehlende Schutzschicht – daran würde ich gerne mehr arbeiten.

 

Welchen Rat würdest du anderen hochsensiblen Müttern geben? Und wenn du Literatur zu dem Thema gelesen hast, möchtest du etwas empfehlen?

Sich anzunehmen. Das ist wichtig. Die eigene Persönlichkeit zu akzeptieren. Ohne diese Grundlage wird es schwer. Wie oft betont, ist Hochsensibilität keine Krankheit. Für mich ist sie ein bestimmtes Potpourri aus mehr oder weniger spezifischen Wesenszügen und Persönlichkeitsmerkmalen. Nicht besser oder schlechter als die Eigenschaften anderer Menschen. Jeder muss, so wie er ist, in dieser Welt bestehen. Und die Art des Charakters hochsensibler Menschen stellt diese eben vor ganz eigene Herausforderungen. Auf sich hören, sich kennenlernen und herauszufinden, was einen glücklich macht.

Und es ist wichtig zu verstehen, dass all diese Gedanken, die wir nicht abstellen können, all diese Emotionen, die uns ungefiltert erreichen, uns manchmal lähmen, das schwerwiegende Gewissen, das all das den feinen Antennen geschuldet ist. Die uns manchmal die Dinge vielleicht gewaltiger erscheinen lassen, als sie sein müssen. Jetzt, wo mein Sohn sehr gut sprechen kann, hilft uns offene Kommunikation. Ich versuche mit ihm, so gut das ein Zweijähriger kann, über seine Gefühlswelt zu reden. Das hat mir mehr als nur einmal gezeigt, dass ich bestimmte Situationen viel intensiver erlebe und bewerte, als dies für meinen Sohn tatsächlich der Fall war. Es schafft Klarheit und befreit mich von tagelang quälenden Gedanken. Es ist ein Lernprozess, aber er lässt mich etwas leichter werden.

 

Ein Ausblick in deine Zukunft: Welche Eigenschaft darf wachsen, was willst du so bewahren wie es ist und woran möchtest du gezielt arbeiten?

Ich möchte meine Empathie behalten. Für mich, meine Familie, meine Mitmenschen, für meine Schüler und deren Eltern. Die Empathie ist einer meiner zentralsten Wesensmerkmale und ich schätze sie sehr. Auch die Art wie ich Musik höre, wie Filme sehe, wie ich meine Umwelt wahrnehme. Das ist manchmal fast noch kindlich und einfach sehr echt. Das möchte ich bewahren.

An meinem Selbstbewusstsein hingegen möchte ich arbeiten. Ich würde gerne lernen, dass manchmal die Worte, die ich höre, die sind, denen ich Glauben schenken kann. Dass manchmal genau das gemeint ist, was gesagt wurde, unabhängig der tausend Emotionen, Stimmungen, Blicke und Gesten, die ich zusätzlich wahrnehme. Ich möchte lernen, dass viele meiner sozialen Ängste vermutlich nur in meinem Kopf und Herzen existieren und in der Realität vielleicht gar keine Begründung finden. Ich würde gerne angstfrei mehr ich sein, nicht immer nur spiegeln, um nicht aufzufallen. Das wäre schön und würde mich wieder mehr zu dem unbeschwerten Optimisten machen, der ich im Grunde bin.

 


 

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