#RabenmütterErzählen von Dinkelstangen und stillem Wasser

Bestimmt habt ihr in den letzten 12 Tagen unsere Blogger-Adventsgeschichte „Irgendwas mit Weihnachten…“ verfolgt. Falls nicht, solltet ihr hier noch einmal nachlesen, wer wann welches Kapitel geschrieben hat und das nachholen 🙂 Aber das wollte ich gar nicht erzählen. Ich wollte erzählen, dass das wunderbare Logo und das zauberhafte Cover des EBooks die liebe Nätty vom Bilderbuchbaby entworfen hat. Denn das kann sie besonders gut und zeigt das auch in ihrer Kategorie „Cartoon“ auf dem Blog.

Heute, mit weniger Bildern aber nicht weniger bildlich geschrieben, teilt sie mit uns ihre Erfahrungen als Öko-Rabenmutti, die ihrem armen armen Kind im ersten Lebensjahr weder raffinierten Zucker noch Kuchen oder Pommes noch Capri Sonne anbot. Wenn es um das Thema Kinderernährung geht, werden eben alle zu Experten…

„Aber das Experimentieren wäre wohl auch gar nicht nötig gewesen, denn als sie soweit war, trank sie einfach Wasser. Damit ist sie vollkommen zufrieden und wir natürlich auch. Aber so manches mal müssen wir uns trotzdem anhören:
„Oh, die kleine bekommt nur stilles Wasser …“ Es folgt ein mitleidiger Blick.
Ja, was sind wir doch für Rabeneltern … Es gibt tatsächlich mit 13 Monaten noch keine Capri-Sonne…“

Den gesamten Text gibt es natürlich auf ihrem Blog: Bilderbuchbaby: Darf sie denn schon Kuchen?

Liebe Nätty, vielen Dank für den tollen Text und deine Teilnahme. Ich kann wirklich gut nachempfinden, wie es dir ging. Ich habe den großen Kleinen 8 Monate vollgestillt und dann mit BLW – Baby led weaning begonnen. Bis er wirklich richtig aß war er schon längst ein Jahr alt. Ich durfte mir häufig anhören, dass ich es doch viel leichter haben könnte, wenn ich doch…. Fakt ist: als Mutter will man es doch gar nicht zwangsläufig einfach haben, wenn es nicht auch das Beste für das Kind ist. Dann ist man eben die Öko-Mami mit den selbst gebackenen Dinkelstangen oder die Rabenmutter, die ihrem Kind kein Ü-Ei schenkt. Deine Tochter wird dir eine gesunde Ernährung nur danken 🙂

Wie sieht Ernährung bei euch und euren Kindern aus? Könnt ihr Nättys (und meinen) Ansatz verstehen? Und was sind eure Erfahrungen mit dem Rest der Welt, mischen sich die Leute ein? Zieht ihr euer Ding durch oder seid ihr doch schon mal verunsichert?

Hier geht’s zur Blogparade #RabenmütterErzählen – erzählt mir doch eure Geschichten 🙂

5 comments

  1. Oh yeah! Ich reihe mich ein zu euch Rabenmüttern, deren Kinder weder Zucker noch gesüsste Chemie und dann auch noch haufenweise selbstgebackenes Zeugs bekommen. 14 Monate ist mein Herz nun so geworden und bisher vermisst er scheinbar nichts. Wenn ich mir Kinder in seinem Alter betrachten, die entweder immer noch Brei essen oder alles ausser Keksen verweigern, da glaube ich doch, dass ich mit meinem Broccolirosen und Grünkohl futternden Kind alles richtig gemacht habe! 😉 Ja, ich habe es grade in der Weihnachtszeit nun etwas losgelassen und wenn wir auf Besuch irgendwo sind, darf er sich auch an den Keksen mit bedienen. Bisher hatte er immer nach nichtmal einem Halben genug. 🙂

    1. Weißt du, meiner is ja nun schon bald zwei (*tränen aus dem Gesicht wisch*) und ich achte noch immer darauf, es mit Zucker und Salz und Gedöns nicht zu übertreiben. Und manchmal finde ich es trotzdem noch ungesund oder nicht optimal, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo jeder ein Stück Schokolade für ihn hat… Aber dann war ich letztens im schwedischen Möbelhaus und habe eine Mutter beobachtet, wie sie ihrer Tochter, kaum älter als mein Kurzer, einen Hot Dog (war Mittagszeit) „zubereitet“ hat. Ich will ja niemandem Unrecht tun, kenne die Umstände nicht, vielleicht war das ja auch so eine Ausnahme, wie bei uns mittlerweile die heissgeliebten Pommes und das soll auch kein Lästern werden… Aber da frage ich mich schon, in was für einer Welt wir leben, in der Säuglinge gefragt werden, ob sie denn von ihrer Muttermilch auch wirklich noch satt werden, kaum zweijährige zum Mittag Hot Dogs bekommen – und das völlig normal ist…

    2. Hey, ja das kenn ich 😉 Bin jetzt in der Weihnachtszeit auch etwas nachgiebiger und gerne darf die Kleine auch mal Kekse naschen, aber oft isst sie die noch nicht mal auf und will lieber ein Stück Banane oder so. Aber, wer weiß, das ändert sich bestimmt noch schnell genug ;D Also genießen wir das mal solange es so bleibt.

  2. Hallo Kathrin,

    lustig, ähnlich ging es uns auch 🙂 Bis zum 1. Lebensjahr gab es gar keinen industriellen Zucker für Claire. Danach dann so erste Süßungsversuche mit Kokosblütenzucker usw. Also dem Low Carb Kram. Jetzt, mit 2 Jahren bekommt sie Sonntags auch mal Nutella aufs Brot oder Marmelade. Das war es auch. Zu trinken gibt es Sprudelwasser. Ausnahmsweise mal so ein Fruchtsaftschorle, wenn wir unterwegs sind. Sie isst liebesgerne Obst und mag gar keine Schokolade. Dafür aber Gummibärchen und Bonbons. Sowas bekommt sie mittlerweile aber auch hin und wieder. Vollstopfen muss ich sie nicht damit, aber ganz aus der Ernährung will ich das nicht streichen. Dann kommt irgendwann der Hype und sie frisst sich bei fremden Kindern damit voll. Das möchte ich auch vermeiden. Sie soll einfach lernen, dass es sowas eben manchmal gibt und es was Besonderes ist. Für uns ist es auch was Besonderes, denn Nutella gibt es auch für mich nur am Sonntag 🙂 Schokolade gibt es auch nur selten ..Oder Alkohol. Und dann freut man sich umso mehr darauf 🙂

    Liebe Grüße
    Yasmin

    1. Hallo Yasmin,
      mein Großer zieht Obst auch vor. Letztens hat er sogar die Pizza weggeschoben und die Gurke gegessen 😀 Allerdings sind das eher die Ausnahmen. Seit Zucker und Kuchen und Schokolade in seine Ernährung eingezogen sind, gibt’s da schon ganz klare Vorlieben… aber naja. Ich denke, das wird bei uns als wir Kinder waren nicht anders gewesen sein 😉 Übrigens: Claire ist ein ganz toller Name!
      Liebe Grüße,
      Kathrin

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