Tröste dich, es geht vorbei

Ich sitze im Familienbett und betrachte meine Familie beim Schlafen.

Bubba Ray, mit seinen wilden blonden Haaren. Geborgen in den Armen seines Vaters verschmelzen ihre Körperlinien und ich weiß oft gar nicht mehr, wo Bubba aufhört und Papa anfängt. Dort schläft er nun schon seit 28 Monaten, die beiden brauchen sich so sehr und fehlt einer, schläft keiner. Seine kleine warme Hand liegt auf Papas Wange, er hat den Kopf so eingedreht, dass Papas Nase seine Stirn berührt. Ich stelle mir vor, wie er beim Einschlafen seinen Duft eingeatmet hat und glücklich war. Dass unsere Kinder bei uns schlafen, ist selbstverständlich. Solange sie es brauchen, solange sie es wollen, werden sie hier willkommen sein.

Und D-Von, der Körperkontakt noch mehr braucht als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Er schläft an mich heran gekuschelt, fast so, als wäre er noch in meinem Bauch und als gäbe es da nichts, zwischen uns. Nachts saugen sie, tanken auf, füllen ihre Akkus voll mit Nähe und Geborgenheit. Dieses kleine Baby streckt nun immer häufiger die Hand aus, um auch seinen Bruder im Schlaf berühren zu können und ich bin selig. Sie müssten das nicht tun, sich lieben, wir haben für sie entschieden, dass es sie gibt, dass sie Brüder sind, dass sie, so nah wie sie hintereinander geboren wurden, oft auf einiges verzichten müssen, in unserem täglichen Spagat, ihre und unsere Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Aber sie tun es, einfach so. Ohne Bedingung und ohne Erwartung, suchen sich im Schlaf ihre kleinen Hände.

Ich zücke mein Handy, schieße ein Foto im Dunkeln, denn ich möchte die Erinnerung für immer bewahren können. Konservieren, einfrieren, beschützen.

Dann beginne ich diese Zeilen.

Oft erzähle ich Leuten von unserem Alltag und ich weiß ganz genau, wie ich klinge. Gestresst, genervt, überfordert und hell yeah – das bin ich auch! Und oft bereue ich kurz darauf, spätestens wenn mein Gegenüber versucht, mich zu trösten. Mich zu trösten!

Ich weiß, dass meine Mitmenschen manchmal Mitleid mit mir haben. Und ich frage mich unweigerlich, ob ich wirklich die Mutter sein will, die für ihre Kinder, für ihr Leben und ihre „Arbeit“ damit, bemitleidet werden möchte.
„Halte durch! Es kommen bessere Zeiten“, höre ich oft. Und an sehr schlechten Tagen sehne ich mich wirklich danach. Aber dann sitze ich nachts neben meiner schlafenden Familie, die mir in den letzten 3 Jahren so viel Nachtruhe geklaut hat, wie ich sie nie wieder werde aufholen können, zähle ihre Atemzüge ab, streichle winzige Kinderhände, rieche an Kinderköpfen, decke frei gestrampelte kleine Kinderfüßchen zu und frage mich:

Kann DAS noch besser werden?

„…denn du nimmst meine Hand und küsst mich, und mir wird klar ganz plötzlich: er war immer da, ich hab’s nur nicht gecheckt. Denn ganz genau dieser Moment – er ist perfekt.“
{Die Ärzte – „Perfekt“}

Mit diesen besseren Zeiten meinen die Leute mehr Freizeiten, weniger Anstrengung, mehr Schlaf. Sie sagen: „Tröste dich, das geht vorbei!“ Und meinen es gut. Doch ich höre: Es geht vorbei.

Es geht vorbei.

Es geht vorbei.

Wenn ich genug über zu wenig Schlaf und zu kurze Nächte gemeckert habe, dann werden meine Kinder nicht mehr bei mir, in meinem Bett, in meiner Nähe schlafen wollen. Etwa, weil sie alt genug sind und meine direkte Nähe nicht mehr in dem großen Maße benötigen. Sie werden auf ihrem Weg, groß zu werden, plötzlich unabhängig von uns in ihrem Bett, in ihrem Zimmer schlafen und schon bald vielleicht sogar bei Oma, den Freunden oder später bei Schulkameraden schlafen wollen. Irgendwann werde ich meine Kinder zum letzten Mal in ein Tragetuch gebunden haben. Ich werde sie ein letztes Mal gestillt haben. Irgendwann werden sie nicht mehr auf meinen Arm wollen. Sie werden selbst aus dem Auto aussteigen. Sie werden ihre Brote selber schmieren und ihre winzigen kleinen Hände werden mit dem Rest von ihnen so groß gewachsen sein, dass sie selber an das Waschbecken kommen und ihre von Himbeeren und Schokolade verschmierten Gesichter selbst werden waschen können. Sie werden mir irgendwann keinen Abschiedskuss am Schultor mehr geben. Sie werden mich irgendwann anrufen und sagen: „Mama, ich komme allein nach Hause!“ Und irgendwann werden sie sagen: „Mama, ich habe da jemanden kennengelernt“. Sie werden ausziehen, sie werden erwachsen sein, sie werden ihr Leben führen.

Und ja, es geht vorbei.

Der Stress, die Anstrengung, das Schreien, die schlaflosen Nächte, die extra Kilos mit Kind im Tragetuch und Einkaufstüten, die Wutanfälle in der Autonomiephase, die Geschwistereifersucht und die Erschöpfung, körperlich und seelisch.

Genau so, wie die eng eingekuschelten Nächte mit meinem Baby, das so perfekt in meinen Arm, an meinen Oberkörper, fest an mich gedrückt, passt.
Genau so, wie die magischen ersten Momente, wenn meine Kinder neue Fähigkeiten erlernen und ich nicht genug davon bekommen kann, Sprachmemos vom singenden Bubba oder vom plappernden D-Von aufzunehmen.

Genau so, wie die innigen Momente in der Nacht, wenn unsere Familie auf 2,70m passt und nichts aber auch gar nichts uns etwas anhaben kann.

Und nein. So richtig tröstet mich das nicht.

Ich denke an die Zukunft – vor allem an kräfteraubenden Tagen – und ertappe mich dabei, mich selbst zu fragen, ob es jemals leichter wird. Ich sehne mich nach einer Zukunft, in der die Bedürfnisse meiner Kinder einfacher zu erfüllen sind und meine eigenen wieder mehr Raum bekommen, immer dann, wenn ich wieder mit beiden Beinen im Stress stehe. Und ich schimpfe oft vor mich hin und „tröste“ mich damit, dass es „schon besser“ geworden ist, im Vergleich zu ein paar Monaten zuvor.

Doch dann tanzt mein wundervoller kleiner Charakterkopf Bubba frei und zwanglos durch die Wohnung, jagt seinem Papa beim Toben hinterher und streichelt seinem Bruder zum Einschlafen die Wange. Und ich habe Angst davor, dass es vorbei geht. Dass all das in einigen Jahren anders sein könnte.

Dass ich etwas falsch machen, sie verlieren oder sie mich weniger brauchen könnten.

Es sind die Momente, in denen ich die Welt anhalten und die Zeit stoppen möchte, in denen ich mein Universum bitten möchte, etwas langsamer zu machen. Nur noch einmal zum Einschlafen im Arm halten, nur noch einmal zuhören, wie mein Kind Sprache entdeckt und falsche Wörter benutzt, nur noch einmal den Rücken stützen, bevor es selber das Gerüst hochklettert, nur noch einmal in ein Tragetuch binden, bevor es selber laufen möchte.

Noch einmal „Ich liebe dich so sehr!“ sagen und ein kindliches „Diss auch!“ hören, noch einmal über Steine stolpern und in Gelächter ausbrechen, Regenwürmer aufsammeln und ins Gras werfen, noch einmal eng eingekuschelt denken, man könne vor lauter Liebe, Kraft und Zusammenhalt die Welt regieren.

Noch einmal kleine Kinder aus einem warmen Bett heben, noch einmal das Zahnputzlied singen, noch einmal tausende von Fotos von entzückendem, freien, sorglosem, ahnungslosem, kräftigen Kinderlachen knipsen, bevor sie nicht mehr stillhalten wollen.

Nur noch einmal, bevor es vorbei geht.

 

 


 

scoyo-eltern-blog-award-800-800

Mit diesem Text habe ich mich beim scoyo ELTERN! Blog-Award 2016 beworben. 

37 comments

    1. Du ja selber ????

  1. Ein toller Post. Den habe ich gebraucht. Denn auch wenn meine Kinder schon älter sind, kann ich dieses Gefühl genau so spüren. Und das erinnert mich daran, geduldig zu sein, auch wenn der 7-jährige gefüttert werden will, obwohl er doch selber essen kann. Wie oft wird er mich wohl noch um Hilfe bitten?

    1. ….und wie wird es für uns sein, wenn Sie unsere Hilfe nicht mehr brauchen und auch gar nicht mehr wollen?

  2. Unglaublich. Meine beiden Jungs sind 20 und 3 Monate alt. Und den Artikel hätte ich ebenso schreiben können- mit jedem Wort, mit jeder Träne und jeder deiner so wunderbar beschriebenen Emotionen… Wunderbar!!!

    1. Ich danke dir für deine Worte ?

  3. Liebe Kathrin,

    ich bin normalerweise eher die stille Mitleserin, aber du hast so einen tollen Text geschrieben, dass ich doch mal einen Kommentar dalassen muss! Du hast genau das niedergeschrieben, was mir immer wieder durch den Kopf geht, seit unsere Tochter vor neun Monaten auf die Welt kam. Dabei habe ich vor allem am Anfang die Zukunft herbeigesehnt, konnte nicht glauben, dass ich jemals wieder ohne Dauerstillen, Tragen und was man eben sonst so tut, sein könnte, das unsere Tochter jemals freiwillig nicht an oder auf mir sein wollen würde. Es schien undenkbar, dass ich jemals auch nur wieder annähernd ohne Kind im Tragetuch kochen und putzen können würde. Und nun krabbelt sie wie eine Wilde, steht etc. und bewegt sich dabei immer wieder von mir weg und wieder zurück. Immer wieder frage ich mich, wie es wohl beim zweiten Kind sein wird, ob ich auch dann wieder in dieses Loch fallen werde oder ob meine Tochter und Blogeinträge wie dieser hier mir geholfen haben, mehr in der Gegenwart zu leben, das Jetzt zu genießen, nicht mehr alles im Voraus planen zu wollen, sondern auf mich zukommen zu lassen. Ich hoffe es doch!

    Liebe Grüße
    Corinna

    1. Meine liebe Corinna,
      ich freue mich, wenn dich mein Text dazu bewogen hat, auch mal etwas zu schreiben, vielen Dank 🙂 Mein zweites Kind ist die Inspiration zu diesem Text gewesen, denn er führt mir nahezu täglich einmal vor die Augen, was ich beim ersten gar nicht schnell genug loswerden konnte. Zum Beispiel haben wir bei Bubba alles daran gesetzt, dass er möglichst schnell isst, weil alle so taten, als sei es falsch, dass er mit knapp 6 Monaten noch voll stillen wollte. Jetzt bei Dee sitzen wir staunend daneben, wie er mit 9 Monaten alles selbst entdeckt und entwickelt und zwar ohne unser Dazutun. Und dasselbe mit dem Schlafen: was haben wir uns gestresst beim Gedanken, dass Bubba niemals durchschlafen würde! Und nun schläft er souverän alleine ein, souverän durch und droht uns damit, in sein eigenes Bett ziehen zu wollen – nach 2,5 Jahren stressfreiem Familienbett. Dinge kommen von alleine, der Spruch, dass gestillte Bedürfnisse sich sozusagen selbst in Luft auflösen, der trifft hier zu. Und plötzlich kann ich D-Von viel mehr einfach sein lassen, einfach gedeihen lassen und habe Augen und Ohren offen für die GEGENWART! Mich treffen die „Es geht vorbei“-Sprüche nun auf anderer Ebene, denn er ist unser letztes Kind, die Entscheidung steht. Alles was er gerade tut, das sehen wir zum letzten Mal. Alles ist anders beim zweiten Kind, finde ich, es läuft nicht einfach so mit sondern hat mir nochmal ganz besonders die Augen geöffnet, Dinge achtsam zu betrachten und sich ZEIT zu lassen. Das wünsche ich euch auch ??
      Danke für deinen Besuch!

      1. Liebe Kath,

        wenn du dir extra die Mühe für so eine lange Antwort machst – danke dafür – muss ich nun doch auch nochmal ran. Ich bin sehr froh, dass mir die notwendige Gelassenheit bzw. das Geschehenlassenkönnen anstatt immer schon mehr zu wollen schon jetzt beim ersten Kind immer mehr geschenkt werden. Ich glaube, dass ich an dieser Stelle durch unsere Tochter sehr viel lernen durfte, was mir das Leben an vielen Stellen erleichtert. Ich befürchte nämlich, dass die Zeit beim zweiten Kind doch noch einmal schneller verfliegt, da man ja nicht alles erst vollkommen neu lernt und erlebt. Sicher ist jedes Kind anders, aber man hat vieles bestimmt schon einmal erlebt. Insofern kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man die Entwicklungsschritte beim letzten Kind noch einmal besonders intensiv wahrnehmen möchte!
        Was bei dir das Essen war, war bei mir das Nur-im-Tuch-oder-an-der-Brust-Schlafen. Und inzwischen geht es ab und zu auch schon mal beim Auto- oder Fahrradfahren.
        Ich freue mich weiterhin über neue Beiträge und wünsche euch alles Gute und viel Zeit, eure Kleinen beim Großwerden begleiten und erleben zu können!
        Liebe Grüße
        Corinna

  4. Wunderschön!!! Ich lese schon länger still mit und fühle mich so oft genau so wie du es mit so wunderbaren Worten ausdrückst (dabei habe ich „erst“ mein erstes Kind…) – ich schöpfe viel Kraft aus deinen Texten und bin oft zu Tränen gerührt…ganz besonders von diesem hier! Danke!

  5. Rübe heute morgen: „Ich hab‘ ganz schön lange Beine bekommen.“
    Ich: „Ja, und Du wirst noch längere Beine bekommen!“
    Rübe: „Dann kann ich überall alleine drankommen.“
    Ich: „Richtig, mein Schatz. Du kannst überall drankommen und auch überall hingehen.“
    Rübe: „Aber niemals ohne Dich, Mamla!“
    Ich: „Doch, bestimmt … Du wirst mal ganz groß und gehst raus in die Welt und wohnst vielleicht woanders oder machst eine große, große Reise …“
    Rübe: „Neiiiin! Ich will immer bei Dir wohnen! Und nur mit Dir verreisen will ich auch!“

    Dann lese ich diesen Text, wische mir verstohlen ein Tränchen aus dem Augenwinkel, denke an das Gespräch heute morgen und bin so verdammt wehmütig, weil es DEFINITIV irgendwann anders sein wird – auch wenn sie es selbst jetzt noch nicht weiß … *schnief*

  6. Ich weine und weine nach dem Lesen, da jedes Wort und jede Emotion sind in mich. Ich habe 3 kinder 4, 2, 1 Jahre alt, und alle schlafen bei uns. Und jeder ist anders und lernt anders-Ich betrachte sie in der Ruhe der Nacht und laufe hin und her am Tag. Die Zeit, die so schnell vergeht und die Nerven, die für Trost fragen… das Leben war nie vorher so anstrengend und so voller Liebe. Ich würde so viel mehr sagen aber meine Sprache ist nicht Deutsch:-) Danke danke danke

  7. So ein wunderschöner Post…. jedes Wort, jeder Satz könnte von mir sein, erzählt unsere Geschichte, meine Gefühle. Nur kann ich dies alles nicht in so Schöne Worte fassen. Ich liege hier zwischen meinen beiden, 27 und 6 Monate und genieße gerade jeden Moment. Auch wenn der Papa mal wieder auf Reisen ist und mir ge4ade alles über den Kopf wächst. Deswegen Danke für Deine Worte.
    Lg Verena

  8. Du sprichst mir aus dem Herzen!
    Sehr schön geschrieben!!

  9. Wunderschön!!! Nach den ersten paar Zeilen hatte ich Tränen der Rühung in den Augen. Du beschreibst eurer Familienbett so wunderbar bildhaft. Ja, es geht vorbei!!

    Danke für die Erinnerung, diese Zeit (die nie wieder kommen wird) noch mehr zu genießen und achtsamer wahrzunehmen.

    Danke für deinen großartigen Blogbeitrag <3

    Liebe Grüße
    Andrea

  10. Oh Mann, ich hab diesen Blogeintrag bestimmt schon fünfmal gelesen und jedes Mal kommen mir die Tränen!

  11. Du hast mit deinen Worten mein Herz berührt – vielen Dank <3 ich mach jetzt den Laptop aus und kuschle mich an meine beiden Männer!

  12. So schön. Bin grad auf einem kinderfreien Kurztrip. Und so dringend „mal rauskommen“ auch nötig war – so sehr vermisse ich jetzt nach dem Lesen Deines wundervollen Textes meine beiden Jungs (5 & 3)!
    Und nehme mir jetzt fest vor, ihnen mit mehr Geduld und Nachsicht und Freude und Annehmen und Teilnehmen und Gelassenheit und Fröhlichkeit und NOCH mehr Liebe zu begegnen ab morgen abend, wenn ich zurück bin.
    Danke Dir vielmals für Deine schönen Worte!

    1. Ich danke dir für dein Feedback <3

  13. Es geht vorbei, und jede Zeitspanne während es vorbei geht ist voller Liebe und spanndend und überraschend und manchmal oder oft kompliziert, aber ja, es ging vorbei. Und oft war da Wehmut. Was nicht vorbei ging, ist die Nähe der Geschwister zueinander und eine erwachsene, wertschätzende und liebevolle Beziehung zwischen erwachsenen Kindern und Älteren Eltern. Jetzt, als Erwachsene, sind die Geschwister es selbst, die sich gegenseitig unterstützen. Und die Metamorphose: Kleine Enkelsöhne und Enkeltöchter, die nicht nur zuhause in ihrem Familienbett geborgen schlafen, sondern auch ein Großelternfamilienbett haben (ein sehr großes, von einer Zimmerwand zur anderen, weil ja oft eine Familie zu Gast ist), wo jetzt Enkelkinder sich kuscheln und keine Angst vor der Nacht haben. Und wieder werden Regenwürmer gerettet, Tomaten- und Möhrenfreunde geerntet, mit großer Lupe (Omas Leselupe) die Welt erkundet. Es hört nicht auf. Noch nicht. Liebe Grüße!

    1. Liebe Edith,
      ein wirklich wunderschöner Kommentar, für den ich dir sehr danken möchte. Es ist schön zu wissen, dass die Freude anhält, auch wenn die Zeiten nach und nach vorbei gehen <3 Danke dir!

  14. Liebe Kathtin,
    ich sitze hier und die Tränen wollen gar nicht mehr aufhören, über meine Wange zu rollen. Danke, Danke für diese wunderschönen berührenden Worte!! Sie sind so wahr und so schön, aber gleichzeitig auch so schmerzhaft! Ich wünsche uns allen von Herzen, dass wir noch etwas Zeit haben! Und wenn es mal soweit ist – genug Liebe und Mut da ist, loszulassen.
    Du hast mich sehr berührt!
    Alles liebe Jasmin ❤️

    1. Danke <3

  15. Ich heute wie ein Schlosshund. Wunderbar geschrieben.

  16. Hach, was ein toller Text. Ich, 35, kinderlos, will jetzt auch sowas!… ich ruf mal die Dame eben an ^^ 😉

  17. Wahnsinn… Das ist als wäre es dir
    gelungen die vielen vielen Emotionen meines Kopfes „auf Papier“ zu bringen. Du hast mich inspiriert die Worte festzuhalten, die Gedanken, Dankbarkeiten, aber auch die Momente in denen man glaubt man kann nicht mehr… Die Momente „wenn es leichter wird“. Der Moment – das Leben- ist nur JETZT! DANKE für diesen wunderbaren Text. Tanja

  18. Oh…das ist ein schöner Text. Jetzt kullern ein paar Tränen bei mir. So ist es, so fühle ich auch.
    Und so wehmütig bin ich schon jetzt des öfteren (meine Kinder sind mit 4 Jahren und 1 Jahr noch klein), denn ich würde so gern all die Momente konservieren, wie es Jim Croce in „Time in a bottle“ besingt…

  19. Oh my God. Es ist sooo treffend geschrieben. Dann kullert gleich ein kleines Tränchen.

  20. Liebe Kathrin,
    Nein, ich kannte den Text noch nicht. Und ich weine.
    All das, was Du beschreibst, ist eingetreten. Sie sind so groß. Dann bin ich froh, wenn ich auf mein Handy Display gucke und da ist ein kleines Wesen, in dessen Augen steht: Mama, ich bin doch noch so klein.
    Mo

  21. Nein, es geht nicht vorbei. Meine ersten drei KInder sind ausgezogen, aber trotzdem vergeht kein Tag, an dem ich nicht an sie denke. Immer noch ist da so ein unsichtbares Band, was mich auch auf die Entfernung fühlen lässt, ob es ihnen gut geht oder nicht.
    Es ist toll zu sehen, dass sie selbsständig sind und wie toll sie sich entwickelt haben.
    Dieses Sorgen hört aber wohl nie auf.

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