Leben mit Kindern

Wie meine Söhne Brüder wurden.

Ich kann mich noch an das Gefühl erinnern, schwanger, mit diesem ganz fremden Baby in meinem Bauch. Und ja, mir ist die Tragweite dieses Ausdrucks sehr wohl bekannt, „fremdes Baby“. Und ja, ich weiß, dass es Mütter noch und nöcher gibt, die nicht begreifen können, wie einem das eigene Kind im Leibe fremd sein kann. Und jaaaahaaaa, ich weiß es doch, schwanger sein heißt, über alle Maßen glücklich sein, gefälligst bitteschön…

Kindheit. Ein achtsamer Rück- und Ausblick.

Meine Kindheit begegnet mir jeden Tag. Das ist wirklich so. Oft sehe ich meinen großen Kleinen an, der mir so ähnlich sieht wie nur möglich und sehe mich selbst, wie ich in meinem Zimmer spielte, tobte, lachte. Mein Sohn lacht sehr sehr viel. Und sehr sehr laut. Und sehr sehr gern. Er lacht ständig, meistens sehr gehässig, oft über Kleinigkeiten und immer wieder über die selben Witze. Und ich sehe ihn…

gleichberechtigungsdingsbums – Eine Gesellschaftskritik

Andrea vom Runzelfüßchen hat die Blogparade Superväter und Normalomütter gestartet und ruft dazu auf, doch mal zu erzählen, wie das so ist, mit dem Papa Zuhause. Der Hintergrund ist die Frage nach der Arbeitsteilung in der Familie und der Wertschätzung, sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser. Und, ich nehme es gleich mal vorweg: das hier wird eine Gesellschaftskritik. Eine kritische Betrachtung aller Menschen, die aus veralteten, überholten Familienmustern und -traditionen nicht…

#RabenmütterErzählen von Dinkelstangen und stillem Wasser

Bestimmt habt ihr in den letzten 12 Tagen unsere Blogger-Adventsgeschichte „Irgendwas mit Weihnachten…“ verfolgt. Falls nicht, solltet ihr hier noch einmal nachlesen, wer wann welches Kapitel geschrieben hat und das nachholen 🙂 Aber das wollte ich gar nicht erzählen. Ich wollte erzählen, dass das wunderbare Logo und das zauberhafte Cover des EBooks die liebe Nätty vom Bilderbuchbaby entworfen hat. Denn das kann sie besonders gut und zeigt das auch in ihrer…

#RabenmütterErzählen – und bekennen sich schuldig!

Daniela von welovefamily.at hat mir heute einen Text zukommen lassen, der thematisch und stilistisch nicht besser passen könnte. Sie schreibt so ehrlich und direkt, wieso sie eine Rabenmutter ist und zwar aus Überzeugung, dass mein Herz vor Freude gehüpft ist. Ich hab sehr gelacht, ein paar Mal aufgeatmet weil ich mich verstanden fühlte und an der einen oder anderen Stelle nur seufzend gedacht „Ja… kenne ich….“ Also, schenkt euch ein Glas…

#WMDEDGT 12/15 – Maximale (An-)Spannung.

Frau Brüllen ruft an jedem 5. des Monats zum Tagebuchführen auf – letzten Monat sah das so aus. Und ich habe mein ganzes Leben lang Tagebuch geführt und es dann doch sein lassen, weil… ja warum weiß ich eigentlich auch nicht so genau. Ach komm‘, schieben wir es auf die Kinder. Die sind’s ja immer in Schuld. Apropos Kinder. Wer hat die hier eigentlich rein gelassen? Ich meine hey, es sind…

Schläft er denn schon durch?

Wir kategorisieren, katalogisieren, sortieren. Nutzen Excel, nutzen Etiketten, nutzen Ordner. Wir haben Schlagwörter, Suchbegriffe, Überschriften. Wir teilen gern ein, in Kisten und Schubladen. Wir ordnen unsere CDs und Schallplatten chronologisch und die Bücher alphabetisch. Wir registrieren unsere technischen Geräte. Und unsere Daten in Verzeichnissen. Es fällt den meisten Menschen schwer, nicht in Kategorien zu denken oder in Schubladen einzusortieren. Auch als Mutter wird man sortiert. Wer gut, viel und ständig aufpasst,…